Aus S/O wird S/O/G.

Für Stiehl/Over beginnen die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts mit zwei großen Veränderungen: Nach über 30 Jahren wird aus Stiehl/Over jetzt Stiehl/Over/Gehrmann. Stiehl/Over und Kai Gehrmanns Agentur attoma Berlin fusionieren. Gehrmann wird der dritte geschäftsführende Gesellschafter der Agentur.

Reinhard Stiehl/Daniel Over/Kai Gehrmann

UI-/UX-Design als Differenzierungsmerkmal in der digitalen Transformation.

„Design ist ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal in der digitalen Transformation“, erläutert Daniel Over, „wir sind stolz, mit Kai Gehrmann und seinem Berliner Team großartige Berater und Designer an unserer Seite zu wissen.“

Kai Gehrmann gilt als Experte für Corporate Design, User Experience und User Interface Design – Leistungen, die vor allem in der mittelständischen Wirtschaft im Rahmen der digitalen Transformation nachgefragt werden. Mit seinem Berliner Team entwickelt und gestaltet Gehrmann u.a. benutzerfreundliche Mensch-Maschine-Schnittstellen für Geräte und Systeme, die oftmals technologisch auf dem neuesten Stand sind, deren Softwareoberflächen aber vielfach noch an Windows 95 erinnern.

In der Nachfolge von Otl Aicher, einem der Gründer der Ulmer Hochschule für Gestaltung, verantwortet Kai Gehrmann zudem das weltweit verbreitete Piktogrammsystem des berühmten Designers und kennt sich in der internationalen „Sprache ohne Worte“ bestens aus. Neben der Gestaltung neuer Piktogramme für spezifische Anwendungszwecke ist Gehrmann Ansprechpartner für die Vergabe von Nutzungslizenzen.

 

Otl Aicher Piktogramme

www.piktogramm.de

Büros in Osnabrück und Berlin

Reinhard Stiehl, Daniel Over und Kai Gehrmann kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei der Osnabrücker Kreativkeimzelle Stiehl/Otte. Over wurde 2007 Partner von Stiehl, während Gehrmann in die Bundeshauptstadt wechselte. Stiehl/Over und Gehrmann, der als Managing Partner einer europäischen Designgruppe unter „attoma“ firmierte, blieben immer in Kontakt und realisierten auch weiterhin gemeinsam Projekte.

 „Jetzt schließen wir uns zu einer Agentur zusammen“, freut sich Gehrmann, „und damit schließt sich auch für mich persönlich ein Kreis.“

Drei Namen, zwei Standorte, eine Agentur: Beratung und Betreuung der Kunden von Stiehl/Over/Gehrmann erfolgen zukünftig von Osnabrück und Berlin aus, abhängig von den Kunden und Projekten. „Wobei unsere digitalen Projekte wohl schwerpunktmäßig in Berlin angesiedelt sein werden“, erläutert Over.

Berlin, Helmholtzstraße

Für Kunden und Mitarbeiter der Agentur ergeben sich aus der Verschmelzung viele neue Perspektiven. „Unsere Osnabrücker Mitarbeiter freuen sich schon auf ihre Ausflüge zu den Kollegen nach Berlin,“ schmunzelt Agenturleiterin Svenja Dierker.

Umzug in die Netter Heide

Das Headquarter der Agentur bleibt in Osnabrück. Freilich an einem anderen Ort als bisher. An der Winkelhausenstraße in Osnabrück ist ein neuer Bürokomplex entstanden: das FLEX. Dierker: „Wir nennen es unseren Glaspalast.“ Stiehl/Over/Gehrmann sitzt ab Ende Januar 2020 in der Winkelhausenstraße 13 a. (Das Berliner Büro hat seinen Sitz weiterhin in der Helmholtzstraße 2 in Charlottenburg.)

Osnabrück, Winkelhausenstraße

„Ja, wir ziehen dorthin, wo in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts noch die damalige Luft-Hansa AG auf dem Osnabrücker Flugplatz Netter Heide landete,“ bestätigt Reinhard Stiehl, „der alte Hangar steht sogar noch, wir haben von unserem neuen Büro aus einen direkten und unverbauten Blick darauf.“

Für Stiehl/Over/Gehrmann können die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts kommen.