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Brücke, Raute, Lila-Weiß: VfL Osnabrück nimmt Stiehl/Over unter Vertrag.

Sportlicher Erfolg und emotionaler Erfolg bilden laut Jürgen Wehlend, Geschäftsführer des VfL Osnabrück, die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Fußball-Profi-Clubs. „Du bekommst das eine nicht ohne die beiden anderen.“ Der sportliche Erfolg hat sich beim VfL Osnabrück wieder eingestellt, die Mannschaft spielt nach ihrem Derby-Sieg zum Rückrunden-Start gegen den Erzrivalen aus Münster ganz oben in der 3. Liga. Die Aussichten auf wirtschaftlichen Erfolg haben sich seit der Entschuldung des Vereins erheblich verbessert. Für den emotionalen Erfolg sorgte zuletzt die Rückkehr zum alten Stadionnamen. Für das Re-Branding und das Kommunikationskonzept „Bremer Brücke“ zeichnet Stiehl/Over verantwortlich.

Stadion Bremer Brücke, Foto: Michael Gründel

Wer jemals eines jener legendären Freitagabendspiele im Nieselregen unter Flutlicht erlebt hat, wird die Bremer Brücke immer in seinem Herzen tragen. Davon ist man beim VfL Osnabrück überzeugt. Die „Brücke“, wie das Stadion kurz genannt wird, ist die Heimat der Herzen aller VfL-Fans. Spieler wechseln den Verein, auch Trainer müssen irgendwann gehen – was bleibt, ist die Brücke: mit den Fans aus der Ostkurve und ihren großartigen Gesängen und Choreographien; mit dem überdachten Stadionrund, das die Atmosphäre wie in einem Kessel festhält; mit der unmittelbaren Nähe der Zuschauer zum Rasen, wie man es sonst nur aus englischen Stadien kennt. Und das alles mitten im alten Arbeiterviertel der Stadt, dem Schinkel.

Trailer zum Re-Branding der Bremer Brücke. Idee: Reinhard Stiehl; Beratung: Bernhard Lanfer; Regie und Produktion: Marie Katzer, Raoul Nikulla und Lucas Waskulat

Die Bremer Brücke ist das Markenkapital des VfL. Dieses gilt es nun zu kapitalisieren, wenn man als Traditionsverein auch in Zukunft im Profi-Fußball mitspielen will. Nachdem das Stadion seinen ursprünglichen Namen im neuen CI von Stiehl/Over zurückerhalten hat, werden jetzt die Tribünen an Sponsoren vermarktet – bis auf die Ostkurve, den „Affenfelsen“ und die Joe-Enochs-Kindertribüne.

Bremer_Brücke_Leuchtwerbung Foto-Montage: Stiehl/Over

Zusätzlich entstehen mit Hilfe von Co-Sponsoren rund um das Stadion sogenannte Heldenflächen, auf denen die Fußballgötter der VfL-Historie verewigt werden. Auch eine Idee der Agentur. „Das spiegelt einerseits das authentische Gesicht der Bremer Brücke“, freut sich Agentur-Chef Reinhard Stiehl, „und es ist andererseits eine innovative Form der Vermarktung von Stadionnamensrechten.“

Heldenflächen_neu Stadion Bremer Brücke: Heldenflächen (Foto-Montage: Stiehl/Over)

In einem Helden-Voting ließ der VfL seine Mitglieder, Dauerkartenbesitzer und Wirtschaftspartner entscheiden, aus welcher ewigen Elf die zukünftigen Sponsoren den Helden ihrer Wahl aussuchen dürfen. VfL-Museumsleiter Bernhard Lanfer stellte die Longlist zusammen. Der legendäre VfL-Torjäger „Addi“ Vetter gewann das Voting vor seinen Kameraden „Hannes“ Haferkamp und Erich Gleixner. Vetter, nach dem heute das bedeutendste Osnabrücker Hallen-Fußball-Turnier in der spielfreien Winterpause benannt ist, ist auch der erste Held, dessen Konterfei die Bremer Brücke schmückt. Sponsoren für weitere Flächen fanden sich schnell.

Brückentag und Brücken-Flyer

Passend zum Re-Branding der Bremer Brücke heißt ein Spieltag ab sofort „Brückentag“ – eine Idee von Jens Bergmann, der bei Stiehl/Over federführend das grafische Erscheinungsbild des VfL ist und selbst gerne in der Ostkurve steht. Die Brückentage werden in einer Medienpartnerschaft mit Deutschlands führendem Plakatvermarkter Ströer in der ganzen Stadt großflächig beworben: mit City-Lights, 18/1-Plakten und Mega-Lights. Flankiert von Funkspots, die – ebenfalls in einer Medienpartnerschaft – von Antenne Niedersachsen ausgestrahlt werden. Die ehemaligen Spieltag-News tragen jetzt den Titel „Brücken-Flyer“. (Assoziationen zum Brücken-Pfeiler sind durchaus beabsichtigt.)

jens_vfl Jens Bergmann, Designer bei Stiehl/Over, und sein City-Light-Poster zum Brückentag.

Als Brücke zwischen Herkunft und Zukunft und nicht zuletzt als Brücke, die Gräben überwindet, steht das Stadion für den emotionalen Erfolg der Marke VfL. Und Marke meint hier vor allem die VfL-Raute, Kern des heutigen VfL-Wappens. „Wir wollen diesen Markenkern nicht nur visuell noch viel stärker herausarbeiten“, sagt Reinhard Stiehl, in seiner Jugend selbst aktiver VfLer und heute Mitglied des Aufsichtsrats, „die Fans identifizieren sich mehr mit der Raute als mit dem Wappen.“

„Urbane“ Typografie ist das neue Markenzeichen der Bremer Brücke. Den Slogan „Wo das Herz schlägt“ hat Stiehl/Over von den Vorgängern „team4media“ übernommen. „Eine großartige Arbeit unserer Kollegen“, findet Stiehl. Ursprünglich sei der Satz nur als Saison-Motto gedacht gewesen, aber jetzt werde er als Brücken-Slogan verewigt.

VFL_Logo_wdhs_schmal Kopie

Saisonziel der neuen VfL-Agentur Stiehl/Over ist ein Aufstieg der anderen Art: ein Komplett-Re-Launch der Website vfl.de, die zum Saisonstart 2017/18 online geht.