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Stiehl/Over gewinnt Internationalen Deutschen PR-Preis in Frankfurt.

Laut Norbert Minwegen, dem Präsidenten der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), ist er immer noch die höchste Anerkennung unter den Awards der deutschen Kommunikationsbranche: Der Internationale Deutsche PR-Preis wurde am vergangenen Freitag im Frankfurter Kongresszentrum Kap Europa verliehen. Der Gewinner in der Kategorie Mittelstand heißt: Stiehl/Over aus Osnabrück.

DPRG-Präsident Norbert Minwegen

Die Namen der Finalisten lesen sich wie das Who is Who der deutschen Wirtschaft: Daimler AG, Telekom, Robert Bosch, Procter & Gamble, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Dazu führende deutsche und internationale PR-Agenturen wie Serviceplan aus München, achtung! aus Hamburg oder eine der weltweit größten: Ketchum Pleon mit Hauptsitz in New York.

And the winner is …

Mit Stiehl/Over aus Osnabrück gesellt sich 2016 eine Agentur aufs Siegertreppchen, der es gelang, die 42köpfige Jury mit einer ebenso humorvollen wie erfolgreichen PR-Kampagne für ihren Kunden Pentair Jung Pumpen aus Steinhagen zu begeistern.

„Ich habe gehört, es soll herzlich gelacht und laut applaudiert worden sein“, fasste Award-Moderator Sascha Hingst (RBB) die Stimmung in der Jury-Sitzung zusammen, öffnete den verschlossenen Umschlag und verkündete vor 320 PR- und Kommunikationsexperten sowie Topmanagern aus Unternehmen und Verbänden den Sieger: „And the winner is … Stiehl/Over.“

Stiehl/Over gewinnt den Internationalen Deutschen PR-Preis 2015 Die Preisträger

Reinhard Stiehl, Svenja Dierker und Daniel Over wurden auf die Bühne gerufen und nahmen den Preis aus der Hand von Laudator Wolfgang Lünenburger-Reidenbach (Managing Director, Cohn & Wolfe, Hamburg) entgegen. Auch Agentur-Kunde Jung Pumpen hatte es sich nicht nehmen lassen, mit nach Frankfurt zu reisen. Geschäftsleiter Vertrieb und Marketing Frank Erdt und Marketing-Team-Leiter Gunnar Wippersteg freuten sich mit ihrer Agentur. Schließlich profitierte Jung Pumpen gleich in mehrfacher Hinsicht vom PR-Konzept der Osnabrücker Agentur.

Vom Teich-Tölpel zum Pumpen-Profi

Die Story-Idee von Stiehl/Over rund um einen emsländischen Teenager brachte dem Pumpen-Hersteller eine Medien-Präsenz, die für ein mittelständisches Unternehmen eigentlich unbezahlbar ist.

„Der in der BILD-Zeitung als Teich-Tölpel zu unfreiwilligem Ruhm gekommene Dwight wurde durch unsere PR-Idee rehabilitiert,“ erläutert Agenturgeschäftsführer Daniel Over mit einem Augenzwinkern die Idee der Agentur. „Nicht sein Versuch, einen Teich leer zu pumpen, um sein verlorenes Handy wieder heraus zu fischen, war der Fehler – er hat einfach nur die falsche Pumpe benutzt.“

Dem Jungen kann geholfen werden, dachte die Agentur und setzte ihren Kunden Jung-Pumpen auf die Sache an. Aus dem Teich-Tölpel wurde so der Pumpen-Profi und wieder waren es die Medien, die – dieses Mal positiv – darüber berichteten. „Nicht ohne jedes Mal auch den Namen unseres Kunden zu nennen“, freut sich PR-Profi Over.
„Wir waren das Gesprächsthema Nr. 1 in unserer Branche“, erinnert sich Jung-Pumpen Marketer Gunnar Wippersteg. Und sein Chef Frank Erdt ergänzt: „Bis in die Jahresgespräche mit unseren Händlern hinein hat diese Story auf unsere Marke eingezahlt.“

Höchste Anerkennung unter den Awards der deutschen Kommunikationsbranche

Auf die Frage, warum der Deutsche PR-Preis den Zusatz „International“ hat, weiß Agenturchef Reinhard Stiehl: „Nur die Sieger der nationalen Awards können sich auch für den internationalen COMM PRIX 2016 bewerben.“ Und der wird im Juni in Toronto verliehen.