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Die Geschichte fortgeschrieben – Stiehl/Over entwickelt den Schriftzug für das Haus Kroneck-Salis.

Ulrike Kroneck schreibt eigentlich Regionalkrimis und Frauenbücher. Jetzt schreibt sie die Geschichte ihres denkmalgeschützten Elternhauses in Bad Iburg fort: mit dem Haus Kroneck-Salis erfüllt sie sich einen Lebenstraum und bewahrt gleichzeitig ein Stück Familiengeschichte. Von Stiehl/Over wünschte sie sich „einen Schriftzug“ – und bekam mehr als das.

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Das Haus liegt am Ende der Schloßstraße in Bad Iburg bei Osnabrück, kurz vor dem Schloss. Fast verwunschen steht es dort und von der Straße aus sieht man nur die zugewachsene Seitenfassade mit der alten Haustür und einem kleinen Gartentor. Dahinter öffnet sich eine eigene Welt: das Haus Kroneck-Salis. Eine neoklassizistischer Bau, der entfernt an großbürgerliche Villen erinnert, wie sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts am Wannsee oder an der Elbchaussee gebaut wurden. Aber das erkennt man erst, wenn man im Garten steht und die eigentliche Front des Hauses sieht. Oder wenn man das Haus betritt.

Dann ist es als trete man in eine andere Welt oder fiele aus der Zeit.

„Mich hat dieses Haus schon fasziniert, als es noch im Dornröschenschlaf lag“ erinnert sich Reinhard Stiehl, „damals hätte es bereits eine absolut authentische Filmkulisse abgegeben.“ Stiehl hatte Kroneck über seinen Blog-Artikel kennengelernt, in dem er die Autorin portraitiert. „Wir haben uns respektvoll angenähert und im Laufe der Zeit eine ebenso respektvolle Freundschaft entwickelt.“ Als ihr und ihrer Schwester das Erbe des Hauses zufiel, vertraute Kroneck sich Stiehl mit der Idee an, ihr Elternhaus für die Öffentlichkeit zu öffnen.

Offenes Haus, freies Denken

„Ulrike Kroneck hatte von Anfang an genaueste Vorstellungen, heute würde man sagen eine Vision, und sie fand viele Unterstützer und Helfer bei der Verwirklichung ihrer Ideen.“ Aus dem traditionsreichen Haus Kroneck-Salis, das seit jeher in dem Ruf stand, ein offener Ort des freien Denkens und Austausches zu sein, sollte nun ein Café und Restaurant entstehen, in das Genuss und Kultur einziehen. „Ich möchte, dass Sie mir einen Schriftzug für das Haus entwerfen“ wandte sie sich schließlich an Stiehl/Over. „Wir waren fast gerührt“, sagt Projektmanagerin Tina Schiwek heute, „sie nannte es nicht Logo, Signet oder Markenzeichen, sondern ebenso altmodisch wie charmant einen Schriftzug.“ Tatsächlich ist es aber gerade der Schriftzug, der die Besonderheit des Hauses mit dem Haus-Namen verbindet.

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„Wir kamen darauf über das Jugendstil-Fenster im Flur des Hauses Kroneck-Salis, das uns an die Villa Thiede am Wannsee erinnerte, in deren Salons jahrelang eine Sammlung der Berliner Secession ausgestellt war,“ erinnert sich Marleen Ehrenbrink, Art Directorin bei Stiehl/Over, „und über den Jugendstil fanden wir zum Schriftzug, der jetzt das grafische Erscheinungsbild des Haus Kroneck-Salis prägt.“

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kroneck-salis-05 v.l.n.r.: Reinhard Stiehl, Ulrike Kroneck, Marleen Ehrenbrink und Tina Schiwek

Zur Eröffnung fand sich der neue Schriftzug nun überall wieder. Besonders stolz ist die Agentur auf die Unterzeile „Café : Salon : Restaurant“, die neben dem kulinarischen auch den kulturellen Charakter des Hauses hervorhebt. Öffnungszeiten und weitere Informationen finden sich natürlich auch auf der Homepage des Hauses Kroneck-Salis, die Stiehl/Over gestaltet und programmiert hat. (Das Haus selbst ist nach eigenen Angaben „garantiert WLan frei.“)

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Mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke über den Barkenhoff in Worpswede, der fast wie ein Abbild des Hauses Kroneck-Salis wirkt, hatte die Agentur ihr Gestaltungskonzept unter dem Titel „Der Schriftzug“ eingeleitet; und mit diesen Versen trug sich Stiehl/Over zur Neueröffnung auch ins Gästebuch ein:

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