Werbung Osnabrück


Die neue Theater-Spielzeit beginnt – mit kreativer Unterstützung von Stiehl/Over.

Niklas Bruhn steht Kopf. Oder hängt der neue Schauspieler im Ensemble des Theaters Osnabrück an der Decke? Fällt er auf die Füße? Das Bild verwirrt. Die Idee, erstmals wieder ein Foto auf das Cover des Spielzeitheftes zu bringen, stammt von der neuen Agentur des Theaters, Stiehl/Over.

Spielzeitheft_Cover

„Kein radikaler Neuanfang, eher ein sichtbarer Übergang“, so beschreibt Agentur-Chef Reinhard Stiehl der Konzept der Osnabrücker Kreativen. Das Spielzeitheft, das mit fast 200 Seiten Umfang wohl eher ein Spielzeitbüchlein ist, wartet jedes Jahr mit einer neuen Foto-Story auf. Für die Ausgabe 2015/16 hat das Theater seine Besucher eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die renommierte Fotografin Philine von Sell hat die Begegnungen der Besucher mit den Menschen, die im und für das Theater Osnabrück arbeiten, im Bild festgehalten. Momentaufnahmen, die jede für sich eine kleine Theatergeschichte erzählen.

Spielzeitheft Theater Osnabrück

Gleichzeitig war das neue Spielzeitheft die erste Arbeit der neuen Agentur, die vor allem das Erscheinungsbild der Marke „Theater Osnabrück“ behutsam weiterentwickelte. Typografisch setzt Stiehl/Over dabei auf eine Schrift, die sich an dem markanten Theater-Logo anlehnt. „Die Futura T ist ein moderner Klassiker“, erläutert Anna Raisig, Grafik Designerin und kreative Kundenberaterin der Agentur diese gestalterische Entscheidung. Insbesondere die Fernerkennung bei den Theater-Plakaten, aber auch die Überschriften im Spielzeitheft fallen dem Betrachter jetzt sofort ins Auge. Raisig: „In der Werbung des Theaters sind die Titel der Aufführungen die wichtigsten Botschaften.“

Dieses neue Erscheinungsbild fließt nun sukzessive in sämtliche Print-Publikationen des Theaters ein: vom monatlichen Spielzeitplan über die Programmhefte bis zu den Werbeplakaten. Auch ein Re-Launch der Website, für den Stiehl/Over Konzept und Layout lieferte, ist in Arbeit.

Website Theater Osnabrück

Einziger Ausreißer ist das Festival für zeitgenössisches Theater: Die „Spieltriebe“ eröffnen 2015 bereits zum 6. Mal die neue Spielzeit. Hier gehen nicht nur Regisseure, Dramaturgen und Ensemble buchstäblich neue Wege – hier geht auch die Agentur ganz bewusst „frei “ mit dem Corporate Design um. „Das Unmögliche geschieht“ lautet denn auch das diesjährige Motto des Festivals, das die Zuschauer auf fünf Routen zu eigentlich „unmöglichen“ Spielstätten überall in der Stadt führt.

Frei nach Hermann Hesse: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Ein schönes Motto für zukünftige Zusammenarbeit von Theater und Agentur. Auch wenn die Kommunikation dabei mitunter Kopf steht.