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Daumen hoch, David Lynch! Happy Birthday zum 65.!

„Eraserhead“ sei der einzige Film, den er nicht gemacht habe und bei dem er selbst gerne Regie geführt hätte, sagte Stanley Kubrick einmal über den ersten großen Erfolg von David Lynch.

„The Elephant Man“, „Blue Velvet“, „Wild at Heart“, „Lost Highway“, „Mulholland Drive“ und natürlich „Twin Peaks“ – die Liste seiner großen Erfolge ist lang, sie verkörpern die dunkle Seite Amerikas. Aber nicht nur die Filme, bei denen Lynch Regie führte, sind Kult – der Mann selbst ist es. Heute wird er 65. Daniel Over traf ihn anlässlich der Verleihung des Goslarer Kaiserrings, den der Mann aus Montana nicht als Regisseur, sondern als Maler überreicht bekam.

Denn was viele nicht wissen: Lynch ist nicht nur Regisseur, sondern ein Gesamtkunstwerk. Er arbeitet auch als Fotograf, Komponist, Bildhauer, Designer und Animationskünstler. (Auf seiner Homepage verlas er lange Zeit jeden Morgen die Wettervorhersage …)

David Lynch und Daniel Over

Was an dem Künstler fasziniert, ist auch „die Marke Lynch“. Äußeres Erkennungsmerkmal: die Haarpracht des Amerikaners. Und der geschlossene oberste Hemdknopf, mit dem Lynch sich nach eigener Aussage „besser vor der Umwelt geschützt fühlt“. Dazu viele Macken, von denen eine angeblich sogar zur Trennung von Isabella Rosselini beigetragen haben soll: Lynch’s Vorliebe für die „Textur toter Tierkörper“.

„Die Marke Ich“ ist übrigens auch das Thema des Artikels von Reinhard Stiehl aus dem Weser-Ems-Manager, die Sie hier als PDF downloaden können.