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Grandioses Debut-Album – „Feel It Break“ von der kanadischen Band Austra

Katie Stelmanis aus Toronto hat eine klassische Gesangsausbildung. Schon mit 10 Jahren wirkte sie im Canadian Children’s Opera Chorus mit. Sie mag Giacomo Puccini ebenso gerne wie Britney Spears (morgens unter Dusche); und von Roy Orbison hat sie den Hit „Crying“ ge-covert. Über ihren eigenen Stil sagt das wenig aus, denn Katie Stelmanis ist die Lead-Sängerin der neuen kanadischen Band Austra und die macht elektronische Musik, „Modern New Wave“ sozusagen. Das Debut-Album „Feel It Break“ hat das Zeug zum Newcomer des Jahres. Im Juni gibt die Band einige Club-Konzerte in Deutschland.

Musikjournalisten kommen ja meistens nicht ohne das berüchtigte „Name Dropping“ aus und vergleichen Katie Stelmanis schon mit Kate Bush und Austra mit den frühen Depeche Mode. Richtig ist, dass man seit der legendären Band Martha & The Muffins („Echo Beach“) nichts vergleichbares aus Toronto gehört hat.

Die unzensierte Version des Austra-Videos zur Single-Auskoppelung „Beat And The Pulse“

Katie Stelmanis ist „queer“ – wie die meisten Mitglieder ihrer Band und gehört der schwul-lesbischen Bewegung „Pride“ in Toronto an. Man kann nur hoffen, dass sie damit nicht einer Schublade landet, in die sie nicht gehört. Wenn man „queer“ im ursprünglichen Wortsinne als „von der Norm abweichend“ versteht, liegt man bei der charismatischen Sängerin aber auf jeden Fall richtig. Auf eine nie gehörte Weise kontrastiert Stelmanis’ sirenengleiche Stimme die elektronischen Beats und den synthetischen Sound von Austra. Im einen Moment entrückt einen diese Musik, im anderen treibt sie einen auf die Tanzfläche.

„I used to write songs with the intention that people would listen to it (…) when they needed to escape (…), but I also want people to be able to dance and completely lose themselves in a more physical way.“

Diese Intention hat sie mit dem Debut-Album von Austra mehr als erreicht. Eines ihrer Club-Konzerte in Berlin (9. Juni), Hamburg (10. Juni), Hannover (11. Juni), Heidelberg (13. Juni), München (14. Juni), Wiesbaden (15. Juni) und Leipzig (16. Juni) sollte man auf keinen Fall verpassen!