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Pecha-Kucha – wirksames Mittel gegen langweilige Power-Point-Präsentationen.

Der Begriff kommt aus dem Japanischen und bedeutet eigentlich soviel wie „Stimmengewirr“: Pecha Kucha (sprich „Petscha Kutscha“). Tatsäschlich handelt es sich um eine Vortragstechnik, bei der zu einer mündlich gehaltenen Präsentation maximal 20 Folien an die Wand geworfen werden. Jede Folie „steht“ dabei nur 20 Sekunden.

20 Folien à 20 Sekunden macht zusammen 6:40 Minuten. Länger darf ein Pecha Kucha-Vortrag nicht dauern – zur Freude der Zuhörer.

Entwickelt wurde die 20/20-Technik von zwei amerikanischen Architekten in Tokio, Astrid Klein und Mark Dytham. Mittlerweile gibt es Pecha Kucha-Nights, die immer pünktlich um 20.20 Uhr beginnen, auch in Deutschland, zum Beispiel in Berlin, Köln, München und Osnabrück.

Wer schon mal eine Pecha Kucha Präsentation vorbereitet und gehalten hat, stellt schnell fest, dass die bekannte KISS-Formel (keep it short and simple) dem Referenten weit mehr abverlangt als er vielleicht vorher geahnt hat. Eine wichtige Erkenntnis: „Gefühlte“ 20 Sekunden sind etwas ganz anderes als reale. Die Zeit für eine Folie reicht gerade mal für einen vollständigen Satz mit eingeschobenem Nebensatz. Alles was darüber hinaus geht, wird Stress – für den Referenten ebenso wie für die Zuhörer. Ein einmal aufgetretener Redestau löst sich im Laufe des Vortrags nicht mehr auf.

Dramaturgisch entscheidend für Erfolg oder Misserfolg einer Pecha Kucha Präsentation ist das Wechselspiel zwischen Bild und (vorgetragenem) Text.

Apple-Chef Steve Jobs mit seinen berühmten „Keynotes“ ist zweifellos ein Meister dieses Fachs. (Diese dauern allerdings weitaus länger als 6:40 Minuten.) Es gilt also, die Dramaturgie einer Keynote mit der verdichteten Information eines Kino-Trailers zu verbinden. All zu bewegte Bilder oder Animationen in der Pecha-Kucha-Power-Point-Folie können dabei aber schon „einer zuviel“ sein.

Wenn Sie 6:40 Minuten Ihrer kostbaren Zeit „opfern“, präsentieren wir Ihnen unsere Agentur-Pecha-Kucha (siehe Screenshot) gerne einmal persönlich.