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Wir verlegen uns auf Literatur. Das Beispiel Ferdinand von Schirach.

Der Fall Schirach. In unserem Agenturblog schrieb Reinhard Stiehl eine Rezension über den ersten Roman von Ferdinand von Schirach: „Der Fall Collini“. Zwei Tage später meldete sich der Autor bei ihm und beauftragte Stiehl/Over mit der Entwicklung eines Buch-Trailers.

Nun läuft der Trailer auf Amazon, auf der Facebook-Seite von Ferdinand von Schirach, auf der Startseite und dem YouTube-Channel des Piper-Verlags, natürlich hier, bei Stiehl/Over und mittlerweile auch in Englisch bei Penguin Books.

Der Trailer ist auch eine Hommage an den großen Typografen, Designer und Filmemacher Saul Bass (1920-1996), der in den 50er und 60er Jahren den Vor- und Abspann bekannter Hollywood-Filme zu einer eigenen Kunst entwickelte, z.B. für Alfred Hitchcock’s „North by Northwest“, „Vertigo“ oder „Psycho“.

Passend dazu suchte und fand Stiehl/Over die richtige Musik im Stil des Cool Jazz, das Stück „Cool Guy“ des schwedischen Jazz-Gitarristen Tony Linfjard.

Ferdinand von Schirach – die Kunst des Wörter Weglassens.

So lautete die Überschrift unserer Rezension des ersten Romans von Ferdinand von Schirach. Hier ein paar Zitate daraus:

(… ) Sein neuer Roman „Der Fall Collini“ ist umstritten. Von der Gegenseite wird sogar bestritten, dass es sich überhaupt um einen Roman handelt. Bestenfalls um eine Novelle! Die F.A.Z. verreißt das Buch, andere plädieren auf mildernde Umstände (…).

(…) Gefragt nach dem Geheimnis seiner Sprache, antwortet von Schriach: das Weglassen von Metaphern, Synonymen und Adjektiven. Wenn einer atmet, dann schreibt von Schirach, dass er atmet. Weiter nichts. Geschichten wie Berichte. Für den schreibenden Anwalt zählt einzig der „Plot“. Der muss gut sein, dann ist die Geschichte gut und schreibt sich praktisch von selbst. Von Schirach untertreibt. Man könnte fast meinen, er kokettiert damit.(…)

(…) Von Schirachs Geschichten ergreifen eindeutig Partei – für die „Geschundenen“. So bezeichnet er die Täter in seinen Geschichten. Es ist kein falsch verstandenes Mitleid mit den Tätern, die allesamt auch Opfer sind. Von Schirach weiß sehr gut zwischen Recht und Gerechtigkeit zu unterscheiden. Aber er urteilt nicht, er betrachtet.

Mit wenigen Worten beschreibt er Menschen und Orte, die Vorstellung davon bildet sich im Kopf des Lesers. Der Held seines neuen Romans, Caspar Leinen, hat sich gerade als Strafverteidiger niedergelassen, und gut dotierte Angebote der großen Wirtschaftskanzleien ausgeschlagen.

‚Leinen mochte diese Achthundert-Anwälte-Büros nicht. Die jungen Leute dort sahen aus wie Bankiers, sie hatten erstklassige Examina, kauften Autos, die sie sich nicht leisten konnten, und wer am Ende der Woche den Mandanten die meisten Stunden in Rechnung stellte, war der Sieger. Die Partner solcher Sozietäten hatten ihre zweite Ehe hinter sich, sie trugen am Wochenende gelbe Kaschmirpullover und karierte Hosen.’

„Klischee“ rufen die Kritiker, aber die Leser wissen sofort was gemeint ist. Mehr Worte braucht es nicht. (…)

(…) Es gibt Krimis, von denen gesagt wird, sie seien eigentlich Romane (…). Und es gibt Romane, die kommen daher wie ein Krimi. So wie der „Der Fall Collini“ von Ferdinand von Schirach. Aber in Wahrheit sind es großartige Erzählungen.

Website Ferdinand von Schirach

Neuigkeiten statt News – Stiehl/Over gestaltet auch die Internetseite www.schirach.de

Es ist das zweite Projekt, das Stiehl/Over – nach dem Buch-Trailer für den Roman „Der Fall Collini“ – für den Bestseller-Autor aus Berlin realisierte.

„www.schirach.de wurde mit Hilfe von WordPress gestaltet“, sagt Daniel Over, „einer von vielen Vorteilen, die unser Word-Press-Theme für Herrn von Schirach bietet, ist das responsive Design, also die Skalierbarkeit einer Seite, d.h. eine Internetseite wird auf einem Smartphone oder Tablet ebenso gut dargestellt wie auf einem Monitor.“

Ferdinand von Schirach kommentierte seine neue Internetseite in einer E-Mail an Reinhard Stiehl mit einem einzigen Satz, der einmal mehr alles sagt:

„Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie diesen Punkt ‚Neuigkeiten’ und nicht ‚News’ genannt haben.“

Ferdinand von Schirach

Im Agenturblog von Stiehl/Over erscheinen regelmäßig Rezensionen zu neuen Büchern. Zuletzt über Ralf Rothmann, Julian Barnes, Anne Sexton oder Andreas Altmann, aber auch über den Groschenromanautor Martin Barkawitz.

„Wir sind stolz, wenn sich auch andere Autoren und Verlage für unsere Arbeit interessieren“, sagt Texter Reinhard Stiehl, Geschäftsführer von Stiehl/Over.